Der Nostalgie verpflichtet? Ein wenig verrückt? Oder beides zusammen? Exakt vierzig Jahre und eine Woche nach dem legendären Festival nahe Woodstock haben sich nahe Augsburg zwei im positivsten Sinne verrückte Künstler einen Rolls-Royce Baby Phantom zur Brust genommen.Exclusive-Life war vor Ort und zeigt die spektakulärsten Fotos.
Es ist noch keine zwei Wochen her, da hat Johannes Riedel eine wunderbare Unterhaltung mit einem nagelneuen und einzigartigen Rolls-Royce geführt. Das Protokoll dieses Interviews können Sie hier nachlesen. Und nun dies: Ein Rolls-Royce Silver Cloud LWB Baby Phantom, gestaltet von James Young, soll im Stile der Flower-Power-Ära bemalt werden. Inspiriert von John Lennons Phantom, motiviert durch den vierzigsten Geburtstag des legendären Woodstock-Festivals. Zunächst einmal das Produkt nach der erfolgreichen "Operation Woodstock".
Woodstock steht für Einiges. Für Werte, Atmosphäre, Folk- und Rock´n-Roll-Musik und natürlich für einen Höhepunkt der Hippie-Bewegung. Jimmy Hendrix` Interpretation der US-Hymne ist Legende, Joe Cocker schwankt noch immer durch die Erinnerungen der meisten Besucher und die Symbole der damaligen Zeit haben an Strahlkraft nur unwesentlich verloren. Zeitsprung - Epochenwechsel. "Make love not war". "Love, peace and music". Dem Establishment mit seinen Symbolen wird kräftig eingeheizt. Der Flower-Power-Rolls-Royce als Ausdruck des Protestes gegen die Wohlstandsgesellschaft von John Lennon. Ein Mini oder VW T1 hätte niemals die gleiche Wirkung erzielt.
Freitag, 1969, 15. August, 17:07 Uhr White Lake. Richie Havens setzt sich auf den Barhocker in der Mitte der Bühne und eröffnet das "Woodstock Music and Art Festival". Knapp 400.000 Menschen und noch einmal eine halbe Million Pilger auf den Strassen und Wegen zum Festivalgelände erwarten ein Happening der besonderen Art. "Being cool enough to have fun", ein Motto, das man heute nicht genug schätzen kann.
Vierzig Jahre nach dem grossen Event hat die Legende um das bedeutendste Musik-Event eine feine Hommage gefunden. Aus einem seltenen Werk des hoch geschätzten Designers James Young haben der Bodypainting-Spezialist Albert Greis und der Fotodesigner Johannes Riedel ein Unikum geschaffen, das dem Phantom von John Lennon locker das Wasser reichen kann.
Freitag, 2009, 21. August, 17:07 Uhr Grossaitingen nahe Augsburg. Johannes Riedel und Albert Greis stimmen ihre Instrumente, paintcheck. Der "Baby Phantom" steht bereit, das Publikum wird per Soundanlage und Santana auf Festivalniveau gebracht, wie damals heizen "Country Joe McDonald", John Sebastian und Janis Joplin die Stimmung an. Die Sonne spielt eifrig mit und die ersten Motive erwecken den Rolls-Royce, als habe die Karosserie schon immer als Leinwand arbeiten wollen. Jimmy Hendrix erscheint auf der Fahrertür. Seine Aura schimmert bunt und bewegend. Über ihm das Wort "Love", als Botschaft und Aufforderung.
Ernesto (Che) Guevara blickt stolz vom Heck aus in die Ferne, das Peace-Zeichen lodert und die Taube auf dem Gitarrenhals scheint beeindruckt von derart vielen Symbolen der Freiheit und des Friedens. Drei Tage voller Frieden und Musik. Ein Motto - das Motto.
Nachdenken. Was ist übrig geblieben? Vom Rolls-Royce, der Ikone des Luxus und Überflusses. Die stolze Karosse trägt zur Überraschung des Publikums seine Bemalung, sein Painting mit Ruhe und Souveränität. Ein Mini hätte als Leinwand sicher auch seine Aufgabe erfüllt, wäre aber mit der Menge an Kunst überfordert gewesen. Der Silver Cloud wird auf seine nächste Wäsche noch warten müssen. Vielleicht wird das Ergebnis des Happenings auch unter einer Schicht Klarlack verewigt, damit die zwei "verrückten" Künstler in vierzig Jahren noch einmal an ihr ganz persönliches Woodstock erinnern können.
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Quelle: openPR
Wenn ein Henrik Fisker, Ex-Designer von BMW und Aston Martin, freie Design-Hand hat, gehen Autoträume in Erfüllung. Und das Beste: die viertürige Coupé-Schönheit ist mit ihrem Hybridantrieb auch noch "politically correct". Fisker schaut entsprechend optimistisch in die Zukunft: "Seitdem wir den Wagen Anfang 2008 auf der NAIAS vorgestellt haben, waren die Rückmeldungen gigantisch. Wir sind bereits bis Mitte 2010 ausverkauft." Im November 2009 sollen 100 Karma zum Preis von je 95.000 Dollar ausgeliefert werden. Zu den ersten Kunden gehören unter anderem Prinz Albert von Monaco, US-Umweltaktivist Al Gore und U2-Sänger Bono. Eine echte Serienfertigung ist ab 2010 geplant. Dann zum "Schnäppchenpreis" von 80.000 Dollar. Im ersten vollen Produktionsjahr 2010 sollen mindestens 7.500 Fahrzeuge im finnischen Valmet produziert werden. Dort läuft heute bereits der Porsche Boxster vom Band. Für 2011 ist nicht nur eine Verdopplung der Produktion geplant. Auch die Modellpalette soll um den "Karma S" erweitert werden. Mit einem automatischen Hardtop ausgestattet, wird das zweisitzige Cabriolet wohl erst recht die Blicke auf sich ziehen.

Rund ein dreiviertel Jahr vor der Markteinführung zeigt die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, die ersten offiziellen Fotos des Panamera in seiner endgültigen Form. Design, Profil und Silhouette weisen den Viertürer eindeutig als neues Mitglied der Porsche-Familie aus. Konzipiert als viertüriger Reise-Sportwagen vereint der Panamera viele Talente auf Porsche-typische Weise: sportliche Fahrdynamik, einen großzügigen, variablen Innenraum und dazu den souveränen Fahrkomfort eines Gran Turismo. Der Panamera ist neben den Sportwagen 911, Boxster und Cayman sowie dem sportlichen Geländewagen Cayenne die vierte Porsche-Baureihe.